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WEST KÜSTE - NORD-KAP PROVINZ - NAMAQUALAND
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Springbok - Namaqualand
Der Namaqua
Nationalpark liegt in der Northern Province südlich von Springbok in der
Nähe von Kamieskroon (22 km vom Parkeingang entfernt) und dient dem Schutz
und der Erhaltung der artenreichen Pflanzenwelt. Er ist Teil des für seinen
Blumenreichtum bekannten Namaqualandes.
Der Namaqua Nationalpark entstand aus dem früheren Skilpad Wildflower
Reserve. Der Nationalpark wurde zu Beginn des Jahres 2009 um 36.000 ha Land
von De Beers Consolidated Mines erweitert. Ursprünglich hatte der WWF
Südafrika zu Beginn der 90iger Jahre des vorigen Jahrhunderts Farmland zum
Schutz der artenreichen Pflanzenwelt aufgekauft.
Jedes Jahr verwandelt sich das Land wie durch Zauberhand und ein leuchtender
farbenprächtiger Teppich setzt jeden Betrachter in ehrfürchtiges Staunen
angesichts dieses Naturwunders. |
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Clanwilliam
ist eine Stadt in der Cederberg. Sie
liegt etwa 230 Kilometer nördlich von Kapstadt. Die
Stadt ist eine der ältesten Städte Südafrikas und liegt am Fuß der
Zederberge (Cederberg) und am Ufer des Oliphants, der hier
aufgestaut wird. Unweit von Clanwilliam findet sich mit dem
Soom-Schiefer eine der wichtigsten
Fossillagerstätten des Ordoviziums.
Clanwilliam bildet das Zentrum des Anbaugebietes des
Rotbusch-Tees. Neben dem Anbau von
Rotbuschtee ist Clanwilliam außerdem für seine außerordentliche Blumenpracht
im Frühjahr bekannt. |

Im südafrikanischen Sommer
überwintern hier außerdem zahlreiche Zugvögelarten aus Europa (September bis
März). Man findet nicht nur Möwen und Sichelstrandläufer, sondern auch
Flamingos, Kaptölpel, Kormorane, schwarze Austernfischer, weiße Pelikane,
Seehunde und die aus Simon's Town bekannten Brillenpinguine. Kurz: ein
Paradies für Ornithologen. |
West-Kust (Atlantische Kust) Der West Coast
Nationalpark liegt ca. 120km nördlich von Kapstadt an der R27, an der sich
auch der Haupteingang befindet.
Er ist eines der wenigen großen
Naturschutzgebiete an der Küste Südafrikas und wurde 1985 eingerichtet, um
dieses einmalige Feuchtgebiet von internationalem Rang vor Umweltzerstörung
zu bewahren. Auf dem Gelände lebten früher Khoikhoi und San und 1497 landete
hier Vasco da Gama in der St. Helena Bay. 1998 wurden im Park die ältesten
Fußabdrücke eines Homo Sapiens gefunden, die jetzt in einem Museum in
Kapstadt ausgestellt sind.
Der Park erstreckt sich von Yzerfontein bis kurz vor Langebaan, auf beiden
Seiten der 25km langen Langebaan-Lagune mit ihren endlosen goldenen Stränden
und dem azurblauen Wasser.
Dieses ist so warm
wie nirgendwo sonst an der Westküste.
Mit 256 verschiedenen Vogelarten
gehört der Park zu den bedeutendsten Vogelschutzgebieten der Welt. Die
Lagune mit ihren Inseln bietet zahlreichen Seevogelarten Schutz - im Sommer
bevölkern bis zu 55.000 Vögel die Lagune - und die Ried- und
Marschlandschaften ziehen unzählige Watvogelarten an. Diese kann man am
besten zur Zeit der Ebbe beobachten, wenn die Flut das erste Wasser wieder
in die Lagune drückt.
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Kgalagadi
Transfrontier Park
Am 07. April 1999 wurden der Gemsbok Nationalpark / Botswana und der
Kalahari Gemsbok Nationalpark / Südafrika als erstes Länder übergreifendes
Nationalparkprojekt in Afrika zu dem 37 991 qkm großen Kgalagadi
Transfrontier Park zusammengeführt.
Die
Ländergrenze zwischen Botswana und Südafrika verläuft zwischen beiden
National-parks, stellt keine physische Barriere dar und erlaubt somit die
natürliche Bewegung der Tiere innerhalb des Gebietes.
Die meisten Strassen im Kalahari Gemsbok
Park bestehen aus Schotterpisten und können mit einem normalen Fahrzeug
befahren werden, andere Strassen sind reine Sandpisten und können nur mit
einem 4x4 Mietwagen befahren werden.
Der Park liegt in der südlichen Kalahari und hat einen durchschnittlichen
Jahresniederschlag von 150 bis 300 mm, der hauptsächlich im Sommer, November
bis April, fällt. In dieser Zeit können die Tagestemperaturen
40° C übersteigen. Der Winter, Mai bis August, ist kühler und sonnig mit
Nachttemperaturen, die oft unter 0° C liegen. Im September und Oktober ist
es normalerweise warm und trocken.
Die Flüsse Auob und Nossob, die den Park durchziehen sind meist
ausgetrocknet. Pflanzen und Tiere haben sich dem extremen Klima angepasst.
In den kühlen Nächten sammelt sich viel Feuchtigkeit in der Luft, die den
Pflanzen, Gräser und Sukkulenten ein Überleben sichern.
Die Vegetation im Südwesten umfasst Dünenlandschaften mit ihren
einzigartigen Halbwüstengewächsen und im Nordosten gibt es vor-
wiegend dornige Graslandebenen. Im Park kann man die berühmten
schwarzmähnigen Kalahari Löwen, Leoparden, Antilopen, Meerkatzen und
zahlreiche andere Wildtiere auf den roten Sanddünen über die trockenen
Flussbetten des Nossob und Auob ziehen sehen. Ihre Silhouetten vor der
untergehenden Sonne und der Weite der Landschaft lassen jedes Fotografenherz
höher schlagen. |
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Augrabies Falls National Park
Der Augrabies Falls
Nationalpark liegt im Nordwesten Südafrikas, westlich der Stadt Upington.
Der Park erstreckt sich über ein Gebiet von etwa 28 200 Hektar und beginnt
gleich hinter dem Wasserfall des Oranje Flusses. Der Park ist trotz der laut
rauschenden Wassermassen ein Ort der Ruhe und der Natur.
Die Bezeichnung "Augrabies" kommt vom Khoi Wort "Aukoerebis", das soviel wie
"Ort des großen Lärms" bedeutet und sich natürlich auf das Donnern des
Wassers des Oranje Flusses bezieht.
Das Wasser fällt hier etwa 60 m in eine tief in den Felsen eingeschnittene
Schlucht. Nach heftigen Regenfällen bilden sich entlang der Schlucht bis zu
19 separate kleinere Wasserfälle. An dieser Schlucht kann man auf einem
gesicherten Wanderweg entlang gehen. Im Park selbst gibt es noch
verschiedene Aktivitäten, die später aufgeführt sind. |
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