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BOTSWANA
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Eine Safari
nach Botswana in eines der letzten Naturparadiese der Erde bietet ein wahres
Reiseerlebnis, genau richtig, um Ihren Traum-Urlaub dort zu verbringen!
Seine großartigen Landschaften und seine reiche Tierwelt werden Sie
faszinieren und Ihnen unvergessliche Eindrücke bieten.
Eine Reise in das weltweit bekannte und berühmte Okavango Delta, in die
Halbwüste Kalahari mit ihren riesigen Salzpfannen und in den Chobe
Nationalpark mit den größten Elefantenherden Afrikas sind einzigartige
Erlebnisse.
Geographie
Botswana
grenzt im Norden an Zambia, im Nordosten an Zimbabwe, im Süden an Südafrika
und im Westen an Namibia. Das unfruchtbare Tafelland der Kalahari nimmt
nahezu die gesamte Landesfläche ein. Etwa ein Fünftel des Landes besteht aus
Nationalparks. Im Norden liegt das faszinierende Okavango Delta mit dem
Moremi Game Reserve und dem Chobe Nationalpark, im äußersten Südwesten der
Kgalakgadi Transfrontier Nationalpark und in der Landesmitte das Central
Kalahari Game Reserve. Die Vegetationsveränderungen während der Regenzeit
sind besonders in der Makgadikgadi Salzpfanne und im Okavango
Delta auffallend. Nach heftigen Regengüssen verwandelt sich das Okavango
Delta in eines der wildesten und schönsten Naturschutzgebiete Afrikas.
Okavango Delta
Das
Okavango Delta, in dem auch das Moremi Tierreservat liegt, ist aufgrund
seiner Lage inmitten des größten Sandgebiets der Welt ein einzigartiges
Ökosystem im Nordwesten Botswanas. Es erstreckt sich auf ca. 16.000 - 18.000
qkm. Insgesamt bedeckt es eine Fläche, die größer ist als Schleswig-Holstein
oder Belgien und bildet so das größte Binnendelta der Welt.
Dieses Feuchtgebiet liegt wie eine Oase in einer Landschaft, die sonst recht
unwirtlich wäre. Der Okavango Fluss entspringt in Angola und führt nach
Botswana, wo er die ersten ca. 100 km als "einarmiger" Fluss fliest (Pfannenstiel).
Später geht der Hauptfluss direkt ins Okavango Delta über, das eine
pfannenartige Form hat. Die vielen kleinen und größeren Flussnebenläufe
führen ebenfalls ins Delta oder verzweigen sich. Am Ende seiner Reise
versickert das Wasser im Sand der Kalahari, so als wäre es nie da gewesen.
Die einzigen Vegetationstypen, die in schnell fließenden Gewässern überleben
können, sind Papyrus und Schilf. Auf den vielen Inseln im Okavango Delta ist
die Vegetation jedoch wesentlich vielfältiger, von offenem Grasland bis zu
dichtem Buschdickicht. Die Vegetation ist aber insgesamt sehr empfindlich.
Im Okavango
Delta herrscht von ca. November bis April Regenzeit - normalerweise gibt es
dann meist täglich einen kurzen, aber sehr kräftigen Regenschauer. Das
Wasser des Deltas kommt aus dem Okavango Fluss, der in Angola entspringt.
Dort fällt der Regen ebenfalls ca. von November bis April, aber es dauert
ca. bis Juni, bevor das Wasser die letzten Ausläufer des Deltas, z. B. Maun
erreicht hat. Für das Okavango Delta sind die trockenen Monate von April bis
Oktober eine geeignete Reisezeit. Um das Delta in seiner ganzen Wasserpracht
zu sehen, empfehlen wir einen Aufenthalt im Juli. August und September sind
die besten Monate für Tierbeobachtungen.

Moremi Game Reserve
Das
Moremi Game Reserve war das erste Tierschutzgebiet, das von den
Einheimischen errichtet wurde, und nicht von der Regierung. Anfang der 60ger
Jahre rief ein Ansässiger aus Maun, Robert Kay, die Initiative ins Leben,
ein Tierschutzgebiet im Delta zu errichten. Nach der Übereinstimmung
zwischen Wildhütern des Bechuanaland Protektorats, der Fauna Preservation
Society in London, und einem Treffen mit dem Batawanastamm, wurde 1962 die
Fauna Conservation Society von Ngamiland gegründet. 1963 wurde die
Errichtung eines Reservats in der Khwai / Mogohelo Gegend von der Batawana
Stammesverwaltung genehmigt. Zur gleichen Zeit wurde in London eine
Pressemitteilung veröffentlicht, in Zusammenarbeit mit dem World Wildlife
Fund und dem Häuptling Letsholathebe Moremi, nachdem später auch das
Reservat benannt wurde - Moremi Wildflife Reserve.
Das Reservat wurde erstmals 1976 vergrößert, als Chief's Island dazu
genommen wurde, und ein zweites mal 1992, als das Reservat von 3 875 auf 4
871 qkm vergrößert wurde. Obwohl das Reservat der Teil des Okavango Deltas
ist, der nur vom Gesetz geschützt wird, ist es umgeben von einer Pufferzone,
die sehr sorgfältig vom Wildressort in bestimmten Abständen kontrolliert
wird. Das Reservat selbst ist nicht eingezäunt, was den Tieren absolute
Bewegungsfreiheit innerhalb des Deltas erlaubt, und sie ihrem Wandertrieb
nachgehen können. Moremi dehnt sich mittlerweile nach Osten und Norden
soweit aus, dass es an den Chobe Nationalpark anschließt, und ein
durchgehendes Schutzgebiet bis nach Kasane ist.
Chobe Nationaal Park
Der
Chobe Nationalpark liegt im Nordwesten von Botswana und erstreckt sich über
ein Gebiet von 10 698 qkm. Der Park bietet starke Kontraste und eine
Vielfältigkeit an Wilderlebnissen. Hier findet man eine große Anzahl an
Vegetationstypen und geologischen Gegebenheiten - von den fast tropischen
Linyanti Sümpfen bis zu der fast wüstenähnlichen Savute Landschaft.
Der Park gliedert sich grob in vier touristische Gebiete:
Chobe Fluss
Das Gebiet um den Chobe Fluss ist reich an Pflanzenleben, wie Sandveld,
Mopanewälder, Flutebenen, Graslandschaften und von Flüssen durchlaufende
Wälder. Der Chobe Nationalpark ist berühmt für die größte
Elefantenpopulation Afrikas, riesige Büffelherden, den Chobe Bushbok, einen
unglaublichen Vogelreichtum sowie Puku, deren Lebensraum hier die südlichste
Grenze bildet.
Savute (Savuti)
Hier findet man meist Kameldornbäume, Sandboden, offene Savannen und
Mopanebäume.
Tierbeobachtungsmöglichkeiten gibt es sehr zahlreich, da sich die Tiere in
der Mittagshitze im kühlenden Schatten versammeln bzw. während der kühleren
Morgen- und Nachmittagsstunden in den offenen Savannen grasen.
Linyanti
Im nordwestlichen Teil des Chobe Nationalparks, an der Grenze zu Namibia,
befinden sich die Linyanti Sümpfe, in denen hauptsächlich Jackelberry und
Leberwurstbäume wachsen. Pirschaktivitäten führen oft entlang des Flusses
bzw. entlang der Sümpfe, wo sich Tiere ansammeln.
Nagotsaa
Im östlichen Teil des Chobe Nationalpark findet man in Nagotsaa
hauptsächlich Mopane und Miombo Baumbestände.
Wenn die Wasserstellen gefüllt
sind, gibt es wenige Orte in Botswana, die Nagotsaa in puncto
Tierbeobachtung übertreffen können.
Die ersten Einwohner
Die Ureinwohner dieses Gebietes waren die San. Sie waren Jäger und Sammler
und zogen von einem Gebiet zum anderen auf der Suche nach Wasser, wilden
Früchten und wilden Tieren. Später gesellten sich zu ihnen die Basubiya und
Anfang des 20. Jahrhunderts die Batawana.
Kgalagadi Trans-Frontier Park
Der Kgalagadi Transfrontier National Park ist ein durch die
Zusammenlegung des Kalahari Gemsbok National Park/Südafrika und des
Gemsbok-Nationalpark/Botsuana entstandenes Naturschutzgebiet in der
Kalahariwüste mit einer Fläche von über 3,6 Millionen Hektar. Er ist bekannt
für seine Löwen, da sie im Gegensatz zu denen im Krüger Nationalpark von
Tuberkulose verschont sind und daher in relativ hoher Dichte vorkommen.
Der quer durch den Park
verlaufende Grenzfluss Nossob kann von Besuchern ohne jede Grenzformalitäten
in beiden Richtungen überschritten werden. Der Park darf jedoch
grundsätzlich nur zu dem Land hin verlassen werden, aus dem man in den Park
hineingefahren ist. Allerdings gibt es in dem Camp Twee Revieren sowohl
einen südafrikanischen wie auch einen botsuanischen Grenzkontrollposten, so
dass dort eine Grenzüberquerung möglich ist. Der Kgalagadi Transfrontier
Nationalpark grenzt im Westen an Namibia, der Grenzübergang Mata-Mata ist
seit Oktober 2007 wieder geöffnet.
Da es sich um einen über
Grenzen hinweg reichenden Park handelt, wird er zu den Peace Parks gezählt.
Die Anfahrt zu dem Park
im PKW erfordert aufgrund seiner Lage von Johannesburg sowie Kapstadt aus
etwa 1 Tag - da der Park abends die Tore schließt kann diese Strecke für
einen Tag zu weit sein. In der 260 km südlich gelegenen Stadt Upington
bestehen jedoch gute Übernachtungsmöglichkeiten. Der Grenzübergang Mata Mata
nach Namibia ist seit Oktober 2007 geöffnet. Allerdings muss eine
Reservierung von mindestens 2 Übernachtungen im NP vorgewiesen werden, wenn
man diesen Übergang benutzen möchte.
Centraal Kalahari Game Reserve
Der Park umfasst eine Fläche von 52.800 km² und ist damit das weltweit
zweitgrößte Game Reserve. Das Land ist überwiegend flach und sanft bedeckt
mit Büschen, Gras, Sanddünen und großen Bäumen. Viele der Flussläufe sind zu
Salztonebenen versteinert. Vier versteinerte Flüsse durchziehen das Reservat
und auch das Deception Valley, das sich vor 16.000 Jahren zu bilden begann.
Die Basarwa oder San
bewohnten das Gebiet seit vielen Jahrzehnten, sie zogen durch das Gebiet als
nomadische Jäger. Die Regierung von Botswana versucht seit Mitte der
90er-Jahre des letzten Jahrhunderts die Buschmänner umzusiedeln, da es aber
finanzielle Probleme trotz der steigenden Einnahmen durch den Tourismus
gibt, wird dieser Vorgang immer wieder verzögert. 1997 waren drei Viertel
der gesamten San-Bevölkerung umgesiedelt. Im Oktober 2005 hatte die
Regierung festgestellt, dass in den neuen Siedlungsgebieten nur 250
Wohnungen permanent bewohnt werden. Ein großer Buschbrand zerstörte große
Teile des Reservats Mitte September 2008. Die Ursache des Feuers ist
ungeklärt.
Khutse Game
Reserve
Das Khutse Game Reserve ist etwa 2 500 qkm groß und wurde 1971 eröffnet. Es
grenzt im Norden an das Central Kalahari Game Reserve an und gehört zu den
wenig besuchten Reservaten in Botswana.
Es ist
Teil eines alten Flusssystems, das sich in nordöstlicher Richtung bis zum
Makgadikgadi See erstreckte. Alles, was man von diesen Flüssen heute noch
sieht, sind einige Trockenflussbetten und Pfannen.
Khutse bedeutet in der Sprache der San - Buschmänner soviel wie "Wo du
niederknien musst, um zu trinken".
Da es praktisch überhaupt kein Oberflächenwasser gibt, ist es ein sehr
fragiles Ökosystem, in dem nur ganz wenige Menschen um ihr Überleben
kämpften.
So blieb das karge Land dem Wild überlassen, das von dem spärlichen Gras
lebte, das durch die Salpfannen an Mineralien reiche Wasser trank und in der
Trockenzeit die Salze leckte. Dies Wild zog wiederum Raubtiere an.
Allerdings darf man keine großen Herden erwarten, selbst wenn inzwischen
künstliche Wasserstellen angelegt wurden, um das Wild im Schutzgebiet zu
halten. Die zwei künstlichen Wasserstellen befinden sich in Molose und
Moreswe. Wann immer man auch Khutse besuchen mag, es gibt immer eine große
Zahl von Springböcken und Straussen zu sehen.
Khutse ist Lebensraum für Giraffen, Oryxantilopen, Elenantilope, Kudus, Gnus,
Spdringbock, Steinbock, Grauducker, Löwen, Leoparden, Geparden, Schakale und
zahlreiche kleinere Säugetiere sowie Vogelarten.
Für einen Besuch empfiehlt sich die Zeit nach dem Regen, normalerweise von
Dezember bis April. Während der Regenzeit ist alles grün und voller Leben
und es sind mehr Tiere sind zu sehen. Außerdem verfestigt der Regen die
Sandstraßen, so dass sie besser befahrbar sind.
Wir empfehlen Ihnen, sich an einer organisierten Reise zu beteiligen und
sich keinesfalls alleine auf Erkundung zu begeben. Nür 4x4!

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