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WEST-KAP PROVINZ |
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Die erste europäische Siedlung
an Afrikas südlichsten Punkt wurde eingerichtet, da man einen Stop benötigte
auf halbem Wege auf der Handelsroute zwischen Europa und dem Fernen Osten.
Seitdem Jan van Riebeeck das erste Mal Anker vor fast 350 Jahren setzte hat
die westliche Kap- Provinz viele Veränderungen erlebt. Es war einst eine
Versorgungsstation für die Ostindische Kompanie und ist heute eine blühende
City.
Die westliche Kap- Provinz
besteht aus 10 Regionen, jede sehr verschieden und einmalig. Die Geschichte
ist der Grund für die vielen verschiedenen Kulturen, was es so anziehend
macht. Doch ist die Kultur nicht der einzige Grund für einen Besuch. Die
Kap- Provinz ist geographisch sehr schön. Es hat Küsten, die vom
Atlantischen bis hin zum Indischen Ozean reichen. Ausserdem kann es auf eine
stolze landwirtschftliche Geschichte zurückblicken und Weine aus dieser
Gegend finden weltweite Anerkennung. Die Vegetation reicht von der Halbwüste
in der Karoo- Gegend bis hin zu dichten Wäldern der Garten Route.
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Die
Provinz ist eine exzellente Toruistengegend. Tourismus ist eine der
Hauptindustrien in der Zukunft und ein Schwepunkt ist es, Einrichtungen zu
verbessern und Touristenziele zu erschliessen. Weisse Strände laden zum
baden ein und zwischen Juni und November kann man Wale, die hier ihre Jungen
zur Welt bringen, beobachten. Die berühmte Garten Route befindet sich an der
Südküste und ist eine sehr populäre Touristendetination mit kleinen
charmvollen Städten und üppigen Wäldern.
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KAPSTADT |
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Diese Insel nimmt 575 Hektar ein, ist
5.4 km lang, 1.5 km breit und ist mit 9km Wasser vom Festland getrennt. In
der Table- Bucht befindlich, ist die Geschichte der Insel sehr vielfaeltig.
Die Portugiesen nutzten es als Gefaengnis, im Laufe der Zeit mit Insassen
wie “Khoikhoi- Anfuehrer” und im Exil lebende politische und auch religioese
Moslem- Fuehrer, die sich gegen den niederlaendischen Kolonialismus in
Ostasien stellten. Afrikanische Fuehrer, die gegen den britischen und
hollaendischen Imperialismus kaempften wurden ebenfalls hierher gebracht. In
der juengsten Geschichte der Insel sah man es als “Zuhause” politischer
Insassen, die das Apartheid- Regime bekaempfen wollten. Es wurde auch als
Lepra- Kolonie genutzt, als Marinestuetzpunkt und als Naturreservat. Im
Januar 1997 wurde das Gefaengnis geschlossen und das Robben- Insel- Museum
eroeffnet, welches der Grund fuer taegliche Touren zur Insel sind.

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Kapstadt ist eine
der isoliertesten Metropolen der Welt. Das Stadtzentrum liegt in der Mulde
des Tafelbergs umrandet von dem „Lions Head“ (Löwenkopf) und „Devil‘s Peak“
(Teuflesgipfel). Wenige Städte der Welt bieten eine so grandiose Lage wie
Kapstadt.
In 3 1/2
Jahrhunderten hat sich die Metropole von einem ferngelegenen Vorposten zu
einer der wichtigsten Städte Südafrikas entwickelt. Diese lebhafte Stadt ist
heute eine der bedeutenden Handels -, Industrie- und Wirtschaftszentren der
südlichen Hemisphäre und der führenden Import- und Exporthäfen für
Containerversand und Früchteexport.
In der City befindet
sich das historische Zentrum, die Waterfront (der ehemalige alte Hafen, der
in eines der größten und modernsten Einkaufszentren umgewandelt wurde) und
der derzeitige Hafen. Der restliche Teil Kapstadt besteht aus einer Reihe
von Vorstädten und Wohngegenden, die sich um den Tafelberg ausbreiten.
Wie viele andere
Städte ist auch Kapstadt eine Stadt der Kontraste: Nicht wirklich europäisch
und nicht wirklich afrikanisch, reflektiert die Stadt eine Mischung aus
dritter und Westlicher Welt. Die Vielfalt der Einwohner und die
verschiedenen Bezirke charakterisieren Kapstadt als
eine der interessantesten Metropolen zwischen 2 Ozeanen.

Die Kirstenbosch
Botanische Gaerten sind eine der wunderschoensten Gaerten ihrer Art in der
Welt und sind ein Muss fuer jeden Besucher in Kapstadt. Der Garten liegt an
einem unvergleichlichen Ort an der oestlichen Seite des Tafelberges. Die 36
Hektar gestaltete Flaeche scheint sich fast unmerklich mit den 492 Hektar
“Fynbos” (natuerliche Flora), welche sich an den Haengen des Tafelbergs
befindet, zu verschmelzen. 1895 kaufte Cecil Rhodes die oestlichen Haenge
des Tafelberges als Teil eines Planes, der den noch relativ unberuehrten
Teil des Tafelberges erhalten sollte. Er hinterliess diesen Besitz dem Land
nach seinem Tod 1902. Teile der Hecke, die John van Riebeek 1660 pflanzte,
um seinen Besitz von den Khoikhoi abzugrenzen ist heute noch sichtbar.
Ausserdem sind einige ausergewoehnliche Eichen, Feigenbaeume und
Kampferbaeume zu sehen. Der Garten ist fast ausschliesslich einheimischen
Gewaechsen gewidmet. Mehr als 9000 der 22000 suedafrikanischen Gewaechse
sind in diesem Garten vertreten. |
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KAP-HALBINSEL UND DAS RESERVAT |
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Viele Seefahrer
versuchen die Kap-Halbinsel zu charakterisieren und man gab ihr Namen wie:
Kap der Stürme (Bartholomeus Diaz), Kap der Guten Hoffnung (König von
Portugal) und viele mehr. Heute befindet sich auf der südlichen Spitze das
Kap der Guten Hoffnung Naturreservat mit einer Vielzahl von Pflanzen („fynbos“)
und einigen Tieren (Affen, Zebras, versch. Bockarten, etc.). Steht man auf
dem Leuchtturm an der südlichen Spitze hat man den Eindruck dass hier der
indische und der Atlantische Ozean aufeinander treffen.
Das Kap der Guten
Hoffnung liegt an der südlichen Spitze der Kap Halbinsel, umgeben von einem
Naturschutzgebiet. Als Bartholomeu Diaz das Kap zum ersten Mal umsegelte,
nannte er es das Kap der Stürme. Weil es fort sehr oft windig ist, sollte
man sich vor einem Ausflug nach dem Wetter erkundigen. Vom Parkplatz fährt
eine Drahtseilbahn die Besucher bis auf 40 Meter an den Cape Point heran.
Die letzten Meter, 133 Stufen, muß man laufen. Oben angekommen, bietet sich
ein atemberaubender Blick aufs Meer mit der False Bay und der Kap Halbinsel.
Der alte Leuchtturm am Cape Point aus dem Jahre 1836 ist schon lange nicht
mehr in Betrieb. Etwas unterhalb steht der neue, der jedes Jahr über 20 000
Schiffen den Weg um das Kap weist. Schön ist ein Picknick an einem der
vielen Strände des Naturreservats.

Auch heute noch ein
aktiver Marinestuetzpunkt, bekam diese Stadt ihren Namen von dem Gouverneur
Simon van der Stel. Aufgrund ihrer beschuetzten Lage wurde es 1741 Cape
Town’s Winterhafen und 1957 der Hauptstuetzpunkt und Trainingszentrum der
suedafrikanischen Marine. Viele Fischerboote und Yachten benutzen ebenfalls
den Hafen. Wo immer Sie sich befinden innerhalb des Hafengebietes mit seinen
kopfsteinbepflasterten Strassen, viktorianischen Haeusern und der
ausgepraegten nautischen Atmosphaere werden Sie eine Reihe netter Gebaeude
aus dem 18. und 19. Jahrhundert bewundern koennen. Einritzungen auf
Grabsteinen auf dem alten Marinefriedhof, der Martello- Turm und eine Statue
des beruehmten Hundes der See, “Able Seaman Just Nuisance”, der auf dem
Jubilaeumsplatz steht, sind nur einige der beruehmten Attraktionen, die
Simon’s Town zu bieten hat.
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Seit 1983, als die
ersten “Jackass- Pinguine” sich am Bouldersstrand niederliessen, ist die
Population auf ueber 2.500 Pinguine angestiegen. Der Boulders Kuestenpark
ist heute ein Naturreservat, wo die Pinguine, die im westlichen Kap als
gefaehrdet gelten, bewacht und beschuetzt werden. Besucher koennen die
Pinguinkolonie von sehr nach beobachten und bekommen ausserdem eine
Einfuehrung in die B ruteigenschaften und Sozialstrukturen dieser Voegel.

Die
Duiker- Insel ist eine kleine Insel, die sich in der Hout- Bucht befindet,
wo sich eine Gruppe von Kap- Seeloewen niedergelassen hat. Beim Erreichen
der Insel koennen die Gaeste die amuesante Show der Seeloewen miterleben,
welche um Boote herumschwimmen oder am Strand liegen und bruellen. Diese
sehr amuesante Fahrt dauert mehr oder weniger eine Stunde. Verschiedene
Arten von Booten werden fuer diese Fahrt benutzt, abhaengig von der Groesse
der Gruppen.
Chapman's Peak
Drive
Eine der
spektakulärsten Küstenstraßen in Südafrika ist der Chapman's Peak Drive. Die
Strecke beginnt südlich von Hout Bay, einem malerischen Ort mit größerem
Fischereihafen. Hinter Hout Bay geht es steil und kurvenreich bergan mit
atemberaubenden Ausblicken auf die tief unten liegenden sandigen Buchten -
bis die Straße am Chapman's Point bei Noordhoek wieder Meeresniveau erreicht.
Die Trasse wurde zwischen 1915 und 1922 in den teils senkrechten Fels
gesprengt und ist ein Meisterwerk kühnen Straßenbaus. Nach starken
Regenfällen, vor allem im Winter, wird die Straße wegen zu hoher
Steinschlaggefahr gesperrt. In Hout Bay und Noordhoek erfährt man auf
Hinweisschildern, ob die Straße offen ist.
Entlang der Straße gibt es zahlreiche Parkplätze und Picknick Spots. Auf das
Chapman's Peak führt ein lohnender Wanderweg mit herrlichen Ausblicken (Zeitbedarf
ca 3 bis 4 Stunden; Wasser mitnehmen!)
Fynbos
Die Vegetation der
Kapregion birgt einen reichhaltigen Schatz von Blütenpflanzen, der jedes
Jahr unzählige Botaniker aus der ganzen Welt anzieht. Die Wissenschaft
unterteilt die gesamte Pflanzendecke der Erde in 6 Florenreiche, eines davon
das kleinste, aber im Verhältnis zur Größe artenreichste Florenreich, stellt
die Kapregion dar.
Die vielfältige immergrüne Pflanzenpracht wird mit dem Namen Fynbos
bezeichnet, was soviel bedeutet wie "feiner Busch". Sie besteht vorwiegend
aus Vertretern der Gattungen Protea und Erica sowie aus Sauergräsern.
Allein von den Proteas gibt es 450 Arten in der Fynbos Vegetationszone.
Einige Arten sind kleine Bodenpflanzen, andere können Baumgröße erreichen.
Die bekannteste Vertreterin der Protea-Gruppe ist die Königsprotea, das
Nationalsymbol Südafrikas. |
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CAPE AGULHAS |
HERMANUS |
Das Kap Agulhas ist der südlichste Punkt
des afrikanischen Kontinents, nicht, wie oft angenommen, das
Kap der Guten Hoffnung. Es liegt bei 34°50'S 20°01'O. Der
20. Meridian, der am Kap Agulhas verläuft, stellt die
geografische Grenze zwischen Atlantischem und Indischem
Ozean dar.
Der Kontinentalschelf vor dem Kap
erstreckt sich über 250 Kilometer seewärts; die Gewässer um
das Kap zählen zu den fischreichsten der südafrikanischen
Küste.
Kap Agulhas wurde 1488 erstmals von Bartolomeu Diaz
erreicht. Cabo das Agulhas ist portugiesisch für „Kap
der Nadeln“. Vermutlich gaben ihm die Seefahrer den Namen
wegen seiner zahlreichen Felsen und Riffe. Das
Aufeinandertreffen verschiedener Meeresströmungen führt oft
zu hohem Wellengang, die Gewässer um Kap Agulhas gelten
deswegen und wegen der Riffe als sehr gefährlich. Eine
andere Theorie besagt, dass im 15. Jahrhundert dort die
Kompassnadel genau zum geographischen Nordpol zeigte,
d. h. die magnetische Deklination genau 0° groß war.
Nach dem Kap Agulhas ist unter anderem der warme
Agulhasstrom benannt, den erstmals Vasco da Gama auf seiner
ersten Indienreise 1497/98 beschrieb.
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Die beliebte Stadt
war eigentlich Hermanuspietersfontein nach dem Hollaender Hermanus Pieters
benannt. Hermanus Pieters war waehrend der 1830- er Jahre dieses Gebiet
haeufig mit seiner Schafherde besuchte. Nachdem es vornehmlich ein
Fischerdorf war, wurde die Stadt offiziell 1904 gegruendet. Von schroffen
Huegeln umgeben befindet sich am Aussenrand der Siedlung ein Naturreservat.
Sandstraende, die zum Schwimmen und Surfen einladen,
vervollstaendigen das Bild der ruhigen Umgebung, in dem Hermanus sich
befindet. Im Laufe der Zeit hat sich die Stadt zu einer
modernen Touristendestination entwickelt.
Hermanus gilt auch
als idealer Spot fuer Walbeobachtungen. Zwichen Juli und November kommen die
Wale sehr nah an die Kueste um zu kalben. Ein Walfest, welches viele
Besucher anzieht, findet in der ersten Oktoberwoche statt. |
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WESTKUST NATIONAAL PARK |
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Noerdlich des Dorfes
“Yzerfontein” liegt der 18.000 ha grosse Nationalpark an der Westkueste. Es
schliesst die “Langebaan Lagune” ein, die 16 km lang und 4.5 km breit ist,
sowohl auch die Inseln “Jutten”, “Malgas”, “Schappen” und “Marcus”.
Brutkolonien wichtiger Seevoegel sind hier zu finden – am haeufigsten sind
Kormorane, Moewen und Flamingos. Waehrend des Sommers lassen saisonale
Voegel wie die “sandpiper” aus der Arktik kommend die Zahl der Tiere in die
Hoehe steigen. Der Nationalpark praesentiert mit Stolz die jaehrliche
Fruehlingsblume “Kaleidoscope” mit sehr leuchtenden Farben. Spezien wie das
“Wildbeest” sind im Park vertreten.
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CEDERBERGEN |
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Die Zederberge sind
ein schroffes, bergiges Gebiet mit Taelern und herausragenden Bergspitzen,
die sich 100 km in Nord- Sued- Richtung zwischen “Citrusdal” und
“Vanrhynsdorp” erstrecken. Das 71.000 ha grosse Zederberg Wildgebiet
schuetzt den groessten Anteil des gesamten Arials. Der hoechste Berg ist der
“Sneeuberg” (2028m) und Tafelberg (1932m). Das Gebiet ist beruehmt fuer
seine wetterbedingten Sandsteinformationen, die manchmal sehr bizarre Formen
annehmen koennen. “San” (Buschmaenner) Malereien koennen in einigen Hoehlen
in diesem Gebiet besichtigt werden. Die Zederberge sind auch beruehmt fuer
ihre Flora, welche vorrangig der Bergfynbos ausmacht. Die Vegetation
variiert mit der Hoehe und beinhaltet auch die “Clanwilliam- Zeder” und die
“Schneeball- Protea”. Ausserdem ist eine kleine Anzahl an Pavianen,
Kliffspringern, Reebocks und anderen Tierarten vertreten. Raubtiere wie der
Kap- Fuchs oder der Dachs sind zu beobachten waehrend aufmerksame Besucher
mit viel Glueck Leoparden zu Gesicht bekommen. |
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WEINGEBIETE |
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Heute ist die
Weinindustrie des Kaps sowie die historischen Haeuser einer der wertvollsten
Schaetze des Landes.
Die erstem Weine
von deutschen, französichen, spanischen und bohemischen Weingütern kamen
1655 im Kap an. Jan van Riebeek, der Gouverneur dieses Gebietes, schrieb
1659 in sein Tagebuch: “Heute, zum ersten Mal, Gott sei gepriesen, wurde
Wein von Kap- Trauben produziert.”
Die professionelle
Weinproduktion setzte erst nach Simon van der Steel ein, der neue Vorsteher
der Siedlung und zukünftiger Gouverneur der Ostindischen Kompanie. Er
gründete die zweitälteste holländische Siedlung in Südafrika. Stellenbosch,
benannt nach ihm, liegt in einem sonnigen und fruchtbaren Tal östlich von
Kapstadt (1679)

Ein grosser
Aufschwung der Weinproduktion setzte mit dem Ankommen der
Hugenottenflüchtlinge aus Frankreich ein, die sich um Franschhoek (“Französische
Ecke”) niederliessen östlich von Paarl und Stellenbosch. Die Zeit der
Ankunft der Hugenottenflüchtlinge war zwischen 1688 und 1690. Sie
entwickelten das, was auch heute noch ein bedeutendes Weinanbaugebiet ist.
Ende des 19. Jahrhunderts zerstörte Phylloxera Südafrikas Weinberge. Jedoch
wurden Phylloxera resistente Weine aus Amerika und anderen südafrikanischen
Weinanbaugebieten hierher importiert und dies liess das Produktionslevel
wieder auf den alten Stand von 1918 ansteigen. |
Constantia
Dieses historische Weingut ist das perfekte Beispiel
kapholländischer Architektur. Heute beherbergt es ein Museum für Möbel aus
dem 17 Jahrhundert, sowie eine Gemälde- und Porzellansammlung. Im alten
Weinkeller befindet sich ein Weinmuseum. Constania-Weine wurden schon zu
Zeiten Napoleons an den eurpäischen Höfen getrunken.

In einem wunderschönen
Tal liegt dieser kleine Weinort. Er wurde im Jahre 1688 von 146 Hugenotten
gegründet, die Frankreich aus Glaubensgründen verlassen mußten. Sie nannten
ihre neue Heimat Le Quartier Francais – das französische Viertel. Viele
kamen aus den französischen Weinanbaugebieten, und wegen des ähnlichen
Klimas entschlossen sie sich, hier ebenfalls den Weinanbau zu versuche. Die
Besitzer der Weingüter in und um Franschhoek haben sich heute zu den
Vignerons de Franschhoek zusammengeschlossen. Auf fast allen Anwesen werden
Weinproben angeboten.
Paarl
Paarl ist die
größte Stadt im Landesinneren des Kaps. Sie wurde 1717 gegründet und hat
ihren Namen von einem gewaltigen Felsen, der bei einem bestimmten
Sonnenstand wie eine Perle glänzt. Im Ort liegt die größte
Winzergenossenschaft des Landes KWV. Die Wein- und Weinbrandkeller in der
Kohler Street sind die größten der Welt. Paarl spielt eine entscheidende
Rolle bei der Entwicklung der afrikaansen Sprache.
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Stellenbosch
Nachdem die
niederländische Ostindien-Kompanie (VOC) ab
Mitte des 17. Jahrhunderts die Kapregion zu
besiedeln begonnen hatte und 1652 Kapstadt
gegründet worden war, rief der holländische
Gouverneur von Kapstadt, Simon van der Stel,
im Zuge der Besiedelung des weiteren
Hinterlandes 1679 am Fluss Eerste River eine
neue Siedlung ins Leben. Nach seinem Gründer
wurde der Ort zunächst „Stelenbusch“, später
auch „Busch van der Stel“ und schließlich „Stellenbosch“
genannt. Die ersten Siedler betrieben
Landwirtschaft und wandten sich nach einer
misslungenen Eichenaufforstung verstärkt dem
Weinbau zu. Für längere Zeit blieb
Stellenbosch der östlichste Vorposten der
Kapregion, zu dessen Schutz die VOC ein
Lager mit Soldaten einrichtete. Auf Grund
der guten wirtschaftlichen Voraussetzungen
wuchs die Stadt schnell, 1682 wurde eine
Regionalbehörde eingerichtet und 1685 wurde
Stellenbosch Gerichtsort.

In den Jahren 1710, 1804 und 1875 suchten Großbrände die
Stadt heim, und mehrere Hochwasser des Eerste River richtete
große Schäden an. Diese Rückschläge und die Ausweitung der
Kapprovinz nach Osten und Norden sowie der zunehmende
Einfluss der Briten veranlassten viele Siedler, letztendlich
im Zuge des „Großen Trecks“ die Stadt zu verlassen, so dass
deren Bedeutung im 19. Jahrhundert mehr und mehr zurück
ging. Lediglich die Gründung der Universität im Jahre 1918
gab der Stadt einen Teil seiner früheren Bedeutung zurück.
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Tulbagh
Tulbagh ist ein kleiner Weinort in
der Gemeinde Witzenberg. Der Ort liegt rund 125 Kilometer
nordöstlich von Kapstadt in dem klimatisch begünstigten
Breede River-Tal und ist umgeben von den bis zu 2.200 Meter
hohen Bergen des Witzenberg-Gebirges und der Groot
Winterhoek Wilderness. Der 1700 als Roodezand
gegründete Ort erhielt 1795 seinen heutigen Namen nach Ryk
Tulbagh, Gouverneur der Kapkolonie von 1751 bis 1771. Die
Stadt liegt 800 Meter über dem Meeresspiegel und hat rund
16.000 Einwohner.

Bei der Fahrt durch
das Westliche Kap und besonders in den Winelands trifft man auf unzählige
Gebäude im kapholländischen Stil.
Mit den europäischen Siedlern im Kapland entwickelte sich auch ein
besonderer Baustil. Ursprünglich auf die klimatischen und sozialen
Verhältnisse in Europa ausgerichtet, wurde der kapholländische Stil im Laufe
der Zeit an das Klima und die soziale Situation in Südafrika angepaßt.
So erhielten die Gebäude wegen der sommerlichen Hitze dicke Wände und wurden
weiß verputzt. Auf dem Lande wurden die Gutshöfe wegen der großen
Entfernungen und fehlender Gasthäuser mit großen Küchen und Empfangsräumen
für Gäste ausgerüstet.
Auch wachsender Wohlstand und Ansehen der Besitzer spiegelte sich im
Erscheinungsbild der Häuser wider. Die anfänglich schlichten Mittelgiebel
wurden im Laufe der Zeit immer verschnörkelter. Die spitze Form wurde von
geschwungenen Giebelformen abgelöst.
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KLEIN KAROO - ROUTE 62 |
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Route 62 ist eine Fernstraße über Paarl,
Tulbagh, Worcester, Montagu, Calitzdorp, Oudtshoorn,
Uniondale und Kareedouw nach Port Elizabeth. Sie ist rund
850 Kilometer lang und gilt als eine der schönsten
Reiserouten durch Südafrika.
Die Route 62 verläuft durch die folgenden
Weinbauregionen: Boberg (Tulbagh), Coastal Region
(Paarl, Wellington), Breede Rivier Valley (Worcester,
Robertson, Bonnievale) und Klein Karoo/Little Karoo (Montagu,
Barrydale, Calitzdorp). Sie ist damit eine der längsten
Weinstraßen der Welt.
Der in Montagu nach Passieren des
Cogman’s Pass beginnende Teil der Strecke gilt als
schönster Abschnitt der Route 62. Calitzdorp ist das Zentrum
der Südweinproduktion in Südafrika, Oudtshoorn das Zentrum
der Straußenzucht in Südafrika.
Von Oudtshoorn führt die Straße über De
Rust, Uniondale und Joubertina bis nach Port Elizabeth.
1851 gegruendet,
befindet sich Montagu am Aussenrand des “Breede-Fluss- Tales”. Das Dorf ist
von Bergen und kultivierten Flaechen umgeben, wo sowohl Weine und auch eine
breite Auswahl an Zitrusfruechten wachsen. Obwohl es nur eine kleine Stadt
ist, liegt sie optimal und bietet Wanderungen in die Natur, Museen und
Besuche zu den heissen Quellen an. Die heissen Quellen sind schon seit ueber
200 Jahren eine Attraktion dieses Gebietes. Die Strassen sind mit alten
restaurierten gesaeumt, von denen 23 nationale Denkmaeler sind. |
Die Stadt
Swellendam befindet sich am Fuss der Langeberg- Berge. Es ist die
drittaelteste Stadt in Suedafrika und wurde 1745 als Aussenposten der
Ostindischen Kompanie gegruendet. Waehrend des 19. Jahrhunderts war
Swellendam ein Zentrum fuer Wolleproduktion udn ist heute ein geschaeftige
landwirtschaftliche und administrative Stadt. Swellendam hat eine Reihe
alter noch erhaltener Gebaeude udn hat seinen alten weltlichen Charme nicht
verloren.
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GARTEN ROUTE |
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Die Garten Route ist
ein Teil der westlichen Kap Provinz und zieht sich von Still Bay im Westen
nach Plettenberg Bay im Osten. Die Route ist charakterisiert durch eine
abwechslungsreiche Landschaft, die von einheimischen Wäldern über Lagunen
und weissen Sandstränden reicht. Das milde Klima mit Regenfällen im gesamten
Jahr ermöglicht eine üppige Gartenerscheinung durch das gesamte Jahr
hindurch.
Plettenberg Bay
entwickelt sich mehr und mehr zu einer populaeren Feriendestination und ist
in den letzten Jahren stetig gewachsen. Die Stadt war die erste weisse
Siedlung in Suedafrika. Ein portugiesisches Schiff war in der Bucht 1630
gestrandet und die Crew blieb dort fuer ungefaehr 8 Monate. Plettenberg Bay
bekam auch eine Walstation fuer ein norwegisches Unternehmen Mitte des 19.
Jh. . Heute ist Plettenberg Bay sehr bekannt fuer die Straende und
wunderschoene Landschaft.
Oudtshoorn, hoofdstad
van de Kleine Karoo, is een bezienswaardig stadje waar Nederlandse
gereformeerde kerken, synagogen en de overblijfselen van de weelderige
huizen van de struisvogelmagnaten buren zijn. In de jaren 1850, was
Zuid-Afrika uitvoerder van struisvogelpluimen. Enkele boeren rond Oudtshoorn
kregen het idee om gezamelijk struisvogels te fokken in weilanden waar ze
zich op een natuurlijke manier konden voortplanten. Een broedmachine werd
hiervoor in werking gesteld. In 1875 telde men in het district van
Oudtshoorn 2.159 struisvogels. De bloei kwam doordat er een warm en droog
klimaat heerst, de goede kwaliteit van de grond en een goede bevloeiing van
de rupsklaver velden. De Eerste Wereldoorlog maakte echter een einde aan
deze industrie niet tegenstaande dat er op heden nog heel veel struisvogels
in deze regio te vinden zijn.

Besuch des Wilderness Nationalparks. Dieses Ökosystem ist für den Erhalt
vieler Vogelarten von internationaler Bedeutung. Zugvögel aus Sibirien,
Europa und Grönland überwintern hier. 75 der insgesamt 90 südafrikanischen
Wasservogelarten sowie viele kleine Säugetierarten sind im Park zu finden.
Ein- bis fünfstündige Wanderwege führen entlang des Serpentine Fluß, durch
die Dünen und um die verschiedenen Seen herum.
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Mossel Bay
Der erste Europaer
der die Bucht besuchte war der Entdecker Bartholomeu Dias 1488. Spaeter
folgte Vasco da Gama im Jaher 1497. “Mossel Bay” wurde ein Ort an dem
Seeleutefuer frisches Wasser anhielten und Proviant tauschten. Zu diesem
Zeitpunkt war die Bucht auch eine Art Postsammelstelle fuer die Seemaenner.
“Das Juwel der Garten – Route: ist ein bekanntes Resort an
einem friedvollen Platz, an dem verschiedene Sandsteingebaeude zu sehen
sind. Hafeneinrichtungen und eine Oelraffinerie sind Merkmale dieser Bucht.
Knysna ist bekannt als
die “Perle” der Gartenroute. Die Attraktivitaet dieser Stadt ergibt sich aus
ihrer geographischen Lage. Knysna liegt an den Auslaeufern einer Lagune mit
13 Quadratkilometern, die mit dem Ozean nur durch einen engen Fluss
verbunden ist. Am Fluss ragen grosse Felsen auf, bekannt als “Die Koepfe”.
Wassersport ist die Hauptbeschaeftigung auf der Lagune. Dieses Gebiet ist
auch bekannt fuer seine Austern. Das Gebiet um die Lagune herm ist
mitNadelbaeumen und einigen einheimischen Baeumen bedeckt. Dies alles ist
der Grund fuer die so ruhige Lage dieser wunderschoenen Stadt.
Der Tsitsikamma
National Park - 1964 ins Leben gerufen - ist ein 80 Kilometer langer
Küstenstreifen zwischen Nature's Valley und der Mündung des Storms River.
Den Besucher erwartet hier eine unberührte, weitgehend intakte
Naturlandschaft.
Zwei ausgedehnte Wanderrouten mit mehreren Übernachtungsmöglichkeiten wurden
angelegt - der Ottertrail von 48 km Länge und der Tsitsikamma Trail von 72
km Länge - auf denen der kundige Wanderer die einzigartige Pflanzen- und
Tierwelt kennenlernen kann. Dazu gehören auch die über 800 Jahre alten
Exemplare der Yellowwood-Bäume. Neben einer reichhaltigen Vogelwelt sind
auch kleinere Säugetierarten zu beobachten, vor allem die possierlichen
Klippschliefer (Dassies), die oft in Strandnähe grasen.
Auch an die weniger wanderlustigen Besucher ist gedacht. Sie finden eine
komfortable Ferienanlage mit Campingplatz und Blockhütten direkt am Meer vor.
Kurze Spazierwege führen zur Hängebrücke an der Mündung des Storms River und
zu dem berühmten Schietklipp, ein Fels im Meer, der ungewöhnlich hohe, laut
donnernde Brandungswellen verursacht.
George
George ist bekannt als die “Hauptstadt” der Gartenroute.
Aufgrund ihres modernen Flairs, der Strassen und Zuganknuepfungen ist es
eine ideale Basis fuer Besucher in dieser Gegend. Die Stdt befindet sich in
einer Kuestenebene zwischen den “Outeniqua- Bergen” und dem Indischen Ozean;
nur ein Steinwurf von den vielen Sehenswuerdigkeiten und Attraktionen der
Gartenroute. George hat jedem Besucher in diesem Gebiet etwas anzubieten,
von wunderschoenen und aussichtsreichen Wanderwegen hin zu Wald- und
Strandspaziergaengen. Ebenfalls gibt es reichliche und ausgezeichnete
Golfmoeglichkeiten (2 von Suedafrikas exclusiven Golfplaetzen befinden sich
hier(. Die ruhige Lage versichert einen angenehmen Aufenthalt in einer der
aufregendsten Attraktionen die Suedafrika zu bieten hat. |
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