Contact: E-mail

 

Tel:

+27-11 462.63.03

+27-72-423.35.25

Local fax: 086.648.35.23

South Africa's largest webpage

De grootste Zuid-Afrika website

     

Click here for your language                    

 

 

WEST-KAP PROVINZ

 

Die erste europäische Siedlung an Afrikas südlichsten Punkt wurde eingerichtet, da man einen Stop benötigte auf halbem Wege auf der Handelsroute zwischen Europa und dem Fernen Osten. Seitdem Jan van Riebeeck das erste Mal Anker vor fast 350 Jahren setzte hat die westliche Kap- Provinz viele Veränderungen erlebt. Es war einst eine Versorgungsstation für die Ostindische Kompanie und ist heute eine blühende City.

Die westliche Kap- Provinz besteht aus 10 Regionen, jede sehr verschieden und einmalig. Die Geschichte ist der Grund für die vielen verschiedenen Kulturen, was es so anziehend macht. Doch ist die Kultur nicht der einzige Grund für einen Besuch. Die Kap- Provinz ist geographisch sehr schön. Es hat Küsten, die vom Atlantischen bis hin zum Indischen Ozean reichen. Ausserdem kann es auf eine stolze landwirtschftliche Geschichte zurückblicken und Weine aus dieser Gegend finden weltweite Anerkennung. Die Vegetation reicht von der Halbwüste in der Karoo- Gegend bis hin zu dichten Wäldern der Garten Route.

 

Die Provinz ist eine exzellente Toruistengegend. Tourismus ist eine der Hauptindustrien in der Zukunft und ein Schwepunkt ist es, Einrichtungen zu verbessern und Touristenziele zu erschliessen. Weisse Strände laden zum baden ein und zwischen Juni und November kann man Wale, die hier ihre Jungen zur Welt bringen, beobachten. Die berühmte Garten Route befindet sich an der Südküste und ist eine sehr populäre Touristendetination mit kleinen charmvollen Städten und üppigen Wäldern.

KAPSTADT

 

Robben-Insel

Diese Insel nimmt 575 Hektar ein, ist 5.4 km lang, 1.5 km breit und ist mit 9km Wasser vom Festland getrennt. In der Table- Bucht befindlich, ist die Geschichte der Insel sehr vielfaeltig. Die Portugiesen nutzten es als Gefaengnis, im Laufe der Zeit mit Insassen wie “Khoikhoi- Anfuehrer” und im Exil lebende politische und auch religioese Moslem- Fuehrer, die sich gegen den niederlaendischen Kolonialismus in Ostasien stellten. Afrikanische Fuehrer, die gegen den britischen und hollaendischen Imperialismus kaempften wurden ebenfalls hierher gebracht. In der juengsten Geschichte der Insel sah man es als “Zuhause” politischer Insassen, die das Apartheid- Regime bekaempfen wollten. Es wurde auch als Lepra- Kolonie genutzt, als Marinestuetzpunkt und als Naturreservat. Im Januar 1997 wurde das Gefaengnis geschlossen und das Robben- Insel- Museum eroeffnet, welches der Grund fuer taegliche Touren zur Insel sind.

 

 

 

 

 

 

Kapstadt

Kapstadt ist eine der isoliertesten Metropolen der Welt. Das Stadtzentrum liegt in der Mulde des Tafelbergs umrandet von dem „Lions Head“ (Löwenkopf) und „Devil‘s Peak“ (Teuflesgipfel). Wenige Städte der Welt bieten eine so grandiose Lage wie Kapstadt.

In 3 1/2 Jahrhunderten hat sich die Metropole von einem ferngelegenen Vorposten zu einer der wichtigsten Städte Südafrikas entwickelt. Diese lebhafte Stadt ist heute eine der bedeutenden Handels -, Industrie- und Wirtschaftszentren der südlichen Hemisphäre und der führenden Import- und Exporthäfen für Containerversand und Früchteexport.

In der City befindet sich das historische Zentrum, die Waterfront (der ehemalige alte Hafen, der in eines der größten und modernsten Einkaufszentren umgewandelt wurde) und der derzeitige Hafen. Der restliche Teil Kapstadt besteht aus einer Reihe von Vorstädten und Wohngegenden, die sich um den Tafelberg ausbreiten.

Wie viele andere Städte ist auch Kapstadt eine Stadt der Kontraste: Nicht wirklich europäisch und nicht wirklich afrikanisch, reflektiert die Stadt eine Mischung aus dritter und Westlicher Welt. Die Vielfalt der Einwohner und die verschiedenen Bezirke charakterisieren Kapstadt als eine der interessantesten Metropolen zwischen 2 Ozeanen.

Kirstenbosch Botansiche Gaerten

Die Kirstenbosch Botanische Gaerten sind eine der wunderschoensten Gaerten ihrer Art in der Welt und sind ein Muss fuer jeden Besucher in Kapstadt. Der Garten liegt an einem unvergleichlichen Ort an der oestlichen Seite des Tafelberges. Die 36 Hektar gestaltete Flaeche scheint sich fast unmerklich mit den 492 Hektar “Fynbos” (natuerliche Flora), welche sich an den Haengen des Tafelbergs befindet, zu verschmelzen. 1895 kaufte Cecil Rhodes die oestlichen Haenge des Tafelberges als Teil eines Planes, der den noch relativ unberuehrten Teil des Tafelberges erhalten sollte. Er hinterliess diesen Besitz dem Land nach seinem Tod 1902. Teile der Hecke, die John van Riebeek 1660 pflanzte, um seinen Besitz von den Khoikhoi abzugrenzen ist heute noch sichtbar. Ausserdem sind einige ausergewoehnliche Eichen, Feigenbaeume und Kampferbaeume zu sehen. Der Garten ist fast ausschliesslich einheimischen Gewaechsen gewidmet. Mehr als 9000 der 22000 suedafrikanischen Gewaechse sind in diesem Garten vertreten.

KAP-HALBINSEL UND DAS RESERVAT

 

Viele Seefahrer versuchen die Kap-Halbinsel zu charakterisieren und man gab ihr Namen wie: Kap der Stürme (Bartholomeus Diaz), Kap der Guten Hoffnung (König von Portugal) und viele mehr. Heute befindet sich auf der südlichen Spitze das Kap der Guten Hoffnung Naturreservat mit einer Vielzahl von Pflanzen („fynbos“) und einigen Tieren (Affen, Zebras, versch. Bockarten, etc.). Steht man auf dem Leuchtturm an der südlichen Spitze hat man den Eindruck dass hier der indische und der Atlantische Ozean aufeinander treffen.

Kap der Guten Hoffnung

Das Kap der Guten Hoffnung liegt an der südlichen Spitze der Kap Halbinsel, umgeben von einem Naturschutzgebiet. Als Bartholomeu Diaz das Kap zum ersten Mal umsegelte, nannte er es das Kap der Stürme. Weil es fort sehr oft windig ist, sollte man sich vor einem Ausflug nach dem Wetter erkundigen. Vom Parkplatz fährt eine Drahtseilbahn die Besucher bis auf 40 Meter an den Cape Point heran. Die letzten Meter, 133 Stufen, muß man laufen. Oben angekommen, bietet sich ein atemberaubender Blick aufs Meer mit der False Bay und der Kap Halbinsel. Der alte Leuchtturm am Cape Point aus dem Jahre 1836 ist schon lange nicht mehr in Betrieb. Etwas unterhalb steht der neue, der jedes Jahr über 20 000 Schiffen den Weg um das Kap weist. Schön ist ein Picknick an einem der vielen Strände des Naturreservats.

Simon’s Town

Auch heute noch ein aktiver Marinestuetzpunkt, bekam diese Stadt ihren Namen von dem Gouverneur Simon van der Stel. Aufgrund ihrer beschuetzten Lage wurde es 1741 Cape Town’s Winterhafen und 1957 der Hauptstuetzpunkt und Trainingszentrum der suedafrikanischen Marine. Viele Fischerboote und Yachten benutzen ebenfalls den Hafen. Wo immer Sie sich befinden innerhalb des Hafengebietes mit seinen kopfsteinbepflasterten Strassen, viktorianischen Haeusern und der ausgepraegten nautischen Atmosphaere werden Sie eine Reihe netter Gebaeude aus dem 18. und 19. Jahrhundert bewundern koennen. Einritzungen auf Grabsteinen auf dem alten Marinefriedhof, der Martello- Turm und eine Statue des beruehmten Hundes der See, “Able Seaman Just Nuisance”, der auf dem Jubilaeumsplatz steht, sind nur einige der beruehmten Attraktionen, die Simon’s Town zu bieten hat.

 

 

Die Pinguine des Boulder- Küstenparks

Seit 1983, als die ersten “Jackass- Pinguine” sich am Bouldersstrand niederliessen, ist die Population auf ueber 2.500 Pinguine angestiegen. Der Boulders Kuestenpark ist heute ein Naturreservat, wo die Pinguine, die im westlichen Kap als gefaehrdet gelten, bewacht und beschuetzt werden. Besucher koennen die Pinguinkolonie von sehr nach beobachten und bekommen ausserdem eine Einfuehrung in die B ruteigenschaften und Sozialstrukturen dieser Voegel.

Die Duiker - Insel Kreuzfahrt

Die Duiker- Insel ist eine kleine Insel, die sich in der Hout- Bucht befindet, wo sich eine Gruppe von Kap- Seeloewen niedergelassen hat. Beim Erreichen der Insel koennen die Gaeste die amuesante Show der Seeloewen miterleben, welche um Boote herumschwimmen oder am Strand liegen und bruellen. Diese sehr amuesante Fahrt dauert mehr oder weniger eine Stunde. Verschiedene Arten von Booten werden fuer diese Fahrt benutzt, abhaengig von der Groesse der Gruppen.

Chapman's Peak Drive

Eine der spektakulärsten Küstenstraßen in Südafrika ist der Chapman's Peak Drive. Die Strecke beginnt südlich von Hout Bay, einem malerischen Ort mit größerem Fischereihafen. Hinter Hout Bay geht es steil und kurvenreich bergan mit atemberaubenden Ausblicken auf die tief unten liegenden sandigen Buchten - bis die Straße am Chapman's Point bei Noordhoek wieder Meeresniveau erreicht.
Die Trasse wurde zwischen 1915 und 1922 in den teils senkrechten Fels gesprengt und ist ein Meisterwerk kühnen Straßenbaus. Nach starken Regenfällen, vor allem im Winter, wird die Straße wegen zu hoher Steinschlaggefahr gesperrt. In Hout Bay und Noordhoek erfährt man auf Hinweisschildern, ob die Straße offen ist.

Entlang der Straße gibt es zahlreiche Parkplätze und Picknick Spots. Auf das Chapman's Peak führt ein lohnender Wanderweg mit herrlichen Ausblicken (Zeitbedarf ca 3 bis 4 Stunden; Wasser mitnehmen!)

Fynbos

Die Vegetation der Kapregion birgt einen reichhaltigen Schatz von Blütenpflanzen, der jedes Jahr unzählige Botaniker aus der ganzen Welt anzieht. Die Wissenschaft unterteilt die gesamte Pflanzendecke der Erde in 6 Florenreiche, eines davon das kleinste, aber im Verhältnis zur Größe artenreichste Florenreich, stellt die Kapregion dar.
Die vielfältige immergrüne Pflanzenpracht wird mit dem Namen Fynbos bezeichnet, was soviel bedeutet wie "feiner Busch". Sie besteht vorwiegend aus Vertretern der Gattungen Protea und Erica sowie aus Sauergräsern.

Allein von den Proteas gibt es 450 Arten in der Fynbos Vegetationszone. Einige Arten sind kleine Bodenpflanzen, andere können Baumgröße erreichen. Die bekannteste Vertreterin der Protea-Gruppe ist die Königsprotea, das Nationalsymbol Südafrikas.

CAPE AGULHAS

HERMANUS

Cap Agulhas

Das Kap Agulhas ist der südlichste Punkt des afrikanischen Kontinents, nicht, wie oft angenommen, das Kap der Guten Hoffnung. Es liegt bei 34°50'S 20°01'O. Der 20. Meridian, der am Kap Agulhas verläuft, stellt die geografische Grenze zwischen Atlantischem und Indischem Ozean dar.

Der Kontinentalschelf vor dem Kap erstreckt sich über 250 Kilometer seewärts; die Gewässer um das Kap zählen zu den fischreichsten der südafrikanischen Küste.

Kap Agulhas wurde 1488 erstmals von Bartolomeu Diaz erreicht. Cabo das Agulhas ist portugiesisch für „Kap der Nadeln“. Vermutlich gaben ihm die Seefahrer den Namen wegen seiner zahlreichen Felsen und Riffe. Das Aufeinandertreffen verschiedener Meeresströmungen führt oft zu hohem Wellengang, die Gewässer um Kap Agulhas gelten deswegen und wegen der Riffe als sehr gefährlich. Eine andere Theorie besagt, dass im 15. Jahrhundert dort die Kompassnadel genau zum geographischen Nordpol zeigte, d. h. die magnetische Deklination genau 0° groß war.

Nach dem Kap Agulhas ist unter anderem der warme Agulhasstrom benannt, den erstmals Vasco da Gama auf seiner ersten Indienreise 1497/98 beschrieb.

Die beliebte Stadt war eigentlich Hermanuspietersfontein nach dem Hollaender Hermanus Pieters benannt. Hermanus Pieters war waehrend der 1830- er Jahre dieses Gebiet haeufig mit seiner Schafherde besuchte. Nachdem es vornehmlich ein Fischerdorf war, wurde die Stadt offiziell 1904 gegruendet. Von schroffen Huegeln umgeben befindet sich am Aussenrand der Siedlung ein Naturreservat. Sandstraende, die zum Schwimmen und Surfen einladen, vervollstaendigen das Bild der ruhigen Umgebung, in dem Hermanus sich befindet. Im Laufe der Zeit hat sich die Stadt zu einer modernen Touristendestination entwickelt.

Hermanus gilt auch als idealer Spot fuer Walbeobachtungen. Zwichen Juli und November kommen die Wale sehr nah an die Kueste um zu kalben. Ein Walfest, welches viele Besucher anzieht, findet in der ersten Oktoberwoche statt.

WESTKUST NATIONAAL PARK

 

Noerdlich des Dorfes “Yzerfontein” liegt der 18.000 ha grosse Nationalpark an der Westkueste. Es schliesst die “Langebaan Lagune” ein, die 16 km lang und 4.5 km breit ist, sowohl auch die Inseln “Jutten”, “Malgas”, “Schappen” und “Marcus”. Brutkolonien wichtiger Seevoegel sind hier zu finden – am haeufigsten sind Kormorane, Moewen und Flamingos. Waehrend des Sommers lassen saisonale Voegel wie die “sandpiper” aus der Arktik kommend die Zahl der Tiere in die Hoehe steigen. Der Nationalpark praesentiert mit Stolz die jaehrliche Fruehlingsblume “Kaleidoscope” mit sehr leuchtenden Farben. Spezien wie das “Wildbeest” sind im Park vertreten.

 

CEDERBERGEN

 

Die Zederberge sind ein schroffes, bergiges Gebiet mit Taelern und herausragenden Bergspitzen, die sich 100 km in Nord- Sued- Richtung zwischen “Citrusdal” und “Vanrhynsdorp” erstrecken. Das 71.000 ha grosse Zederberg Wildgebiet schuetzt den groessten Anteil des gesamten Arials. Der hoechste Berg ist der “Sneeuberg” (2028m) und Tafelberg (1932m). Das Gebiet ist beruehmt fuer seine wetterbedingten Sandsteinformationen, die manchmal sehr bizarre Formen annehmen koennen. “San” (Buschmaenner) Malereien koennen in einigen Hoehlen in diesem Gebiet besichtigt werden. Die Zederberge sind auch beruehmt fuer ihre Flora, welche vorrangig der Bergfynbos ausmacht. Die Vegetation variiert mit der Hoehe und beinhaltet auch die “Clanwilliam- Zeder” und die “Schneeball- Protea”. Ausserdem ist eine kleine Anzahl an Pavianen, Kliffspringern, Reebocks und anderen Tierarten vertreten. Raubtiere wie der Kap- Fuchs oder der Dachs sind zu beobachten waehrend aufmerksame Besucher mit viel Glueck Leoparden zu Gesicht bekommen.

WEINGEBIETE

 

Heute ist die Weinindustrie des Kaps sowie die historischen Haeuser einer der wertvollsten Schaetze des Landes.

Die erstem Weine von deutschen, französichen, spanischen und bohemischen Weingütern kamen 1655 im Kap an. Jan van Riebeek, der Gouverneur dieses Gebietes, schrieb 1659 in sein Tagebuch: “Heute, zum ersten Mal, Gott sei gepriesen, wurde Wein von Kap- Trauben produziert.”

Die professionelle Weinproduktion setzte erst nach Simon van der Steel ein, der neue Vorsteher der Siedlung und zukünftiger Gouverneur der Ostindischen Kompanie. Er gründete die zweitälteste holländische Siedlung in Südafrika. Stellenbosch, benannt nach ihm, liegt in einem sonnigen und fruchtbaren Tal östlich von Kapstadt (1679)

Ein grosser Aufschwung der Weinproduktion setzte mit dem Ankommen der Hugenottenflüchtlinge aus Frankreich ein, die sich um Franschhoek (“Französische Ecke”) niederliessen östlich von Paarl und Stellenbosch. Die Zeit der Ankunft der Hugenottenflüchtlinge war zwischen 1688 und 1690. Sie entwickelten das, was auch heute noch ein bedeutendes Weinanbaugebiet ist. Ende des 19. Jahrhunderts zerstörte Phylloxera Südafrikas Weinberge. Jedoch wurden Phylloxera resistente Weine aus Amerika und anderen südafrikanischen Weinanbaugebieten hierher importiert und dies liess das Produktionslevel wieder auf den alten Stand von 1918 ansteigen.

Constantia

Dieses historische Weingut ist das perfekte Beispiel kapholländischer Architektur. Heute beherbergt es ein Museum für Möbel aus dem 17 Jahrhundert, sowie eine Gemälde- und Porzellansammlung. Im alten Weinkeller befindet sich ein Weinmuseum. Constania-Weine wurden schon zu Zeiten Napoleons an den eurpäischen Höfen getrunken.

Franschhoek

In einem wunderschönen Tal liegt dieser kleine Weinort. Er wurde im Jahre 1688 von 146 Hugenotten gegründet, die Frankreich aus Glaubensgründen verlassen mußten. Sie nannten ihre neue Heimat Le Quartier Francais – das französische Viertel. Viele kamen aus den französischen Weinanbaugebieten, und wegen des ähnlichen Klimas entschlossen sie sich, hier ebenfalls den Weinanbau zu versuche. Die Besitzer der Weingüter in und um Franschhoek haben sich heute zu den Vignerons de Franschhoek zusammengeschlossen. Auf fast allen Anwesen werden Weinproben angeboten.

Paarl

Paarl ist die größte Stadt im Landesinneren des Kaps. Sie wurde 1717 gegründet und hat ihren Namen von einem gewaltigen Felsen, der bei einem bestimmten Sonnenstand wie eine Perle glänzt. Im Ort liegt die größte Winzergenossenschaft des Landes KWV. Die Wein- und Weinbrandkeller in der Kohler Street sind die größten der Welt. Paarl spielt eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung der afrikaansen Sprache.

 

 

 

 

 

 

Stellenbosch

Nachdem die niederländische Ostindien-Kompanie (VOC) ab Mitte des 17. Jahrhunderts die Kapregion zu besiedeln begonnen hatte und 1652 Kapstadt gegründet worden war, rief der holländische Gouverneur von Kapstadt, Simon van der Stel, im Zuge der Besiedelung des weiteren Hinterlandes 1679 am Fluss Eerste River eine neue Siedlung ins Leben. Nach seinem Gründer wurde der Ort zunächst „Stelenbusch“, später auch „Busch van der Stel“ und schließlich „Stellenbosch“ genannt. Die ersten Siedler betrieben Landwirtschaft und wandten sich nach einer misslungenen Eichenaufforstung verstärkt dem Weinbau zu. Für längere Zeit blieb Stellenbosch der östlichste Vorposten der Kapregion, zu dessen Schutz die VOC ein Lager mit Soldaten einrichtete. Auf Grund der guten wirtschaftlichen Voraussetzungen wuchs die Stadt schnell, 1682 wurde eine Regionalbehörde eingerichtet und 1685 wurde Stellenbosch Gerichtsort.

In den Jahren 1710, 1804 und 1875 suchten Großbrände die Stadt heim, und mehrere Hochwasser des Eerste River richtete große Schäden an. Diese Rückschläge und die Ausweitung der Kapprovinz nach Osten und Norden sowie der zunehmende Einfluss der Briten veranlassten viele Siedler, letztendlich im Zuge des „Großen Trecks“ die Stadt zu verlassen, so dass deren Bedeutung im 19. Jahrhundert mehr und mehr zurück ging. Lediglich die Gründung der Universität im Jahre 1918 gab der Stadt einen Teil seiner früheren Bedeutung zurück.

Tulbagh

Tulbagh ist ein kleiner Weinort in der Gemeinde Witzenberg. Der Ort liegt rund 125 Kilometer nordöstlich von Kapstadt in dem klimatisch begünstigten Breede River-Tal und ist umgeben von den bis zu 2.200 Meter hohen Bergen des Witzenberg-Gebirges und der Groot Winterhoek Wilderness. Der 1700 als Roodezand gegründete Ort erhielt 1795 seinen heutigen Namen nach Ryk Tulbagh, Gouverneur der Kapkolonie von 1751 bis 1771. Die Stadt liegt 800 Meter über dem Meeresspiegel und hat rund 16.000 Einwohner.

Cape Dutch Building Style

Bei der Fahrt durch das Westliche Kap und besonders in den Winelands trifft man auf unzählige Gebäude im kapholländischen Stil.

Mit den europäischen Siedlern im Kapland entwickelte sich auch ein besonderer Baustil. Ursprünglich auf die klimatischen und sozialen Verhältnisse in Europa ausgerichtet, wurde der kapholländische Stil im Laufe der Zeit an das Klima und die soziale Situation in Südafrika angepaßt.
So erhielten die Gebäude wegen der sommerlichen Hitze dicke Wände und wurden weiß verputzt. Auf dem Lande wurden die Gutshöfe wegen der großen Entfernungen und fehlender Gasthäuser  mit großen Küchen und Empfangsräumen für Gäste ausgerüstet.

Auch wachsender Wohlstand und Ansehen der Besitzer spiegelte sich im Erscheinungsbild der Häuser wider. Die anfänglich schlichten Mittelgiebel wurden im Laufe der Zeit immer verschnörkelter. Die spitze Form wurde von geschwungenen Giebelformen abgelöst.

 

KLEIN KAROO - ROUTE 62

 

Route 62 ist eine Fernstraße über Paarl, Tulbagh, Worcester, Montagu, Calitzdorp, Oudtshoorn, Uniondale und Kareedouw nach Port Elizabeth. Sie ist rund 850 Kilometer lang und gilt als eine der schönsten Reiserouten durch Südafrika.

Die Route 62 verläuft durch die folgenden Weinbauregionen: Boberg (Tulbagh), Coastal Region (Paarl, Wellington), Breede Rivier Valley (Worcester, Robertson, Bonnievale) und Klein Karoo/Little Karoo (Montagu, Barrydale, Calitzdorp). Sie ist damit eine der längsten Weinstraßen der Welt.

Der in Montagu nach Passieren des Cogman’s Pass beginnende Teil der Strecke gilt als schönster Abschnitt der Route 62. Calitzdorp ist das Zentrum der Südweinproduktion in Südafrika, Oudtshoorn das Zentrum der Straußenzucht in Südafrika.

Von Oudtshoorn führt die Straße über De Rust, Uniondale und Joubertina bis nach Port Elizabeth.

Montagu

1851 gegruendet, befindet sich Montagu am Aussenrand des “Breede-Fluss- Tales”. Das Dorf ist von Bergen und kultivierten Flaechen umgeben, wo sowohl Weine und auch eine breite Auswahl an Zitrusfruechten wachsen. Obwohl es nur eine kleine Stadt ist, liegt sie optimal und bietet  Wanderungen in die Natur, Museen und  Besuche zu den heissen Quellen an. Die heissen Quellen sind schon seit ueber 200 Jahren eine Attraktion dieses Gebietes. Die Strassen sind mit alten restaurierten gesaeumt, von denen 23 nationale Denkmaeler sind.

Swellendam

Die Stadt Swellendam befindet sich am Fuss der Langeberg- Berge. Es ist die drittaelteste Stadt in Suedafrika und wurde 1745 als Aussenposten der Ostindischen Kompanie gegruendet. Waehrend des 19. Jahrhunderts war Swellendam ein Zentrum fuer Wolleproduktion udn ist heute ein geschaeftige landwirtschaftliche und administrative Stadt. Swellendam hat eine Reihe alter noch erhaltener Gebaeude udn hat seinen alten weltlichen Charme nicht verloren.

 

 

 

 

 

 

GARTEN ROUTE

 

Die Garten Route ist ein Teil der westlichen Kap Provinz und zieht sich von Still Bay im Westen nach Plettenberg Bay im Osten. Die Route ist charakterisiert durch eine abwechslungsreiche Landschaft, die von einheimischen Wäldern über Lagunen und weissen Sandstränden reicht. Das milde Klima mit Regenfällen im gesamten Jahr ermöglicht eine üppige Gartenerscheinung durch das gesamte Jahr hindurch.

Plettenberg Bay

Plettenberg Bay entwickelt sich mehr und mehr zu einer populaeren Feriendestination und ist in den letzten Jahren stetig gewachsen. Die Stadt war die erste weisse Siedlung in Suedafrika. Ein portugiesisches Schiff war in der Bucht 1630 gestrandet und die Crew blieb dort fuer ungefaehr 8 Monate. Plettenberg Bay bekam auch eine Walstation fuer ein norwegisches Unternehmen Mitte des 19. Jh. . Heute ist Plettenberg Bay sehr bekannt fuer die Straende und wunderschoene Landschaft.

Oudtshoorn

Oudtshoorn, hoofdstad van de Kleine Karoo, is een bezienswaardig stadje waar Nederlandse gereformeerde kerken, synagogen en de overblijfselen van de weelderige huizen van de struisvogelmagnaten buren zijn. In de jaren 1850, was Zuid-Afrika uitvoerder van struisvogelpluimen. Enkele boeren rond Oudtshoorn kregen het idee om gezamelijk struisvogels te fokken in weilanden waar ze zich op een natuurlijke manier konden voortplanten. Een broedmachine werd hiervoor in werking gesteld. In 1875 telde men in het district van Oudtshoorn 2.159 struisvogels. De bloei kwam doordat er een warm en droog klimaat heerst, de goede kwaliteit van de grond en een goede bevloeiing van de rupsklaver velden. De Eerste Wereldoorlog maakte echter een einde aan deze industrie niet tegenstaande dat er op heden nog heel veel struisvogels in deze regio te vinden zijn.

Wilderness

Besuch des Wilderness Nationalparks. Dieses Ökosystem ist für den Erhalt vieler Vogelarten von internationaler Bedeutung. Zugvögel aus Sibirien, Europa und Grönland überwintern hier. 75 der insgesamt 90 südafrikanischen Wasservogelarten sowie viele kleine Säugetierarten sind im Park zu finden. Ein- bis fünfstündige Wanderwege führen entlang des Serpentine Fluß, durch die Dünen und um die verschiedenen Seen herum.

 

 

 

 

 

Mossel Bay

Der erste Europaer der die Bucht besuchte war der Entdecker Bartholomeu Dias 1488. Spaeter folgte Vasco da Gama im Jaher 1497. “Mossel Bay” wurde ein Ort an dem Seeleutefuer frisches Wasser anhielten und Proviant tauschten. Zu diesem Zeitpunkt war die Bucht auch eine Art Postsammelstelle fuer die Seemaenner.

“Das Juwel der Garten – Route: ist ein bekanntes Resort an einem friedvollen Platz, an dem verschiedene Sandsteingebaeude zu sehen sind. Hafeneinrichtungen und eine Oelraffinerie sind Merkmale dieser Bucht.

Knysna

Knysna ist bekannt als die “Perle” der Gartenroute. Die Attraktivitaet dieser Stadt ergibt sich aus ihrer geographischen Lage. Knysna liegt an den Auslaeufern einer Lagune mit 13 Quadratkilometern, die mit dem Ozean nur durch einen engen Fluss verbunden ist. Am Fluss ragen grosse Felsen auf, bekannt als “Die Koepfe”. Wassersport ist die Hauptbeschaeftigung auf der Lagune. Dieses Gebiet ist auch bekannt fuer seine Austern. Das Gebiet um die Lagune herm ist mitNadelbaeumen und einigen einheimischen Baeumen bedeckt. Dies alles ist der Grund fuer die so ruhige Lage dieser wunderschoenen Stadt.

Tsitsikamma National Park

Der Tsitsikamma National Park - 1964 ins Leben gerufen - ist ein 80 Kilometer langer Küstenstreifen zwischen Nature's Valley und der Mündung des Storms River. Den Besucher erwartet hier eine unberührte, weitgehend intakte Naturlandschaft.
Zwei ausgedehnte Wanderrouten mit mehreren Übernachtungsmöglichkeiten wurden angelegt - der Ottertrail von 48 km Länge und der Tsitsikamma Trail von 72 km Länge - auf denen der kundige Wanderer die einzigartige Pflanzen- und Tierwelt kennenlernen kann. Dazu gehören auch die über 800 Jahre alten Exemplare der Yellowwood-Bäume. Neben einer reichhaltigen Vogelwelt sind auch kleinere Säugetierarten zu beobachten, vor allem die possierlichen Klippschliefer (Dassies), die oft in Strandnähe grasen.
Auch an die weniger wanderlustigen Besucher ist gedacht. Sie finden eine komfortable Ferienanlage mit Campingplatz und Blockhütten direkt am Meer vor. Kurze Spazierwege führen zur Hängebrücke an der Mündung des Storms River und zu dem berühmten Schietklipp, ein Fels im Meer, der ungewöhnlich hohe, laut donnernde Brandungswellen verursacht.

George

George ist bekannt als die “Hauptstadt” der Gartenroute. Aufgrund ihres modernen Flairs, der Strassen und Zuganknuepfungen ist es eine ideale Basis fuer Besucher in dieser Gegend. Die Stdt befindet sich in einer Kuestenebene zwischen den “Outeniqua- Bergen” und dem Indischen Ozean; nur ein Steinwurf von den vielen Sehenswuerdigkeiten und Attraktionen der Gartenroute. George hat jedem Besucher in diesem Gebiet etwas anzubieten, von wunderschoenen und aussichtsreichen Wanderwegen hin zu Wald- und Strandspaziergaengen. Ebenfalls gibt es reichliche und ausgezeichnete Golfmoeglichkeiten (2 von Suedafrikas exclusiven Golfplaetzen befinden sich hier(. Die ruhige Lage versichert einen angenehmen Aufenthalt in einer der aufregendsten Attraktionen die Suedafrika zu bieten hat.

 

 Ost-Kap ] Limpopo ] Nord-West ] [ West-Kap ] Kwazulu Natal ] Freistaat ] Mpumalanga ] Gauteng ] Nord-Kap ]