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Ostliche Drakensberg

Das riesige Inlandsplateau des Südlichen Afrika, was sich über die gesamte Länge von Natal und Mpumalanga zieht, machte einen abrupten Schnitt und bietet atemberaubende Aussichten. Der Drakensberg- Gebirgszug zieht sich von Nord nach Süd für fast 320 Kilometer. Die sehr konsistenten Quartzite haben beeindruckende Formen und Berge gebildet, wie der “Mariepskop” oder der “Mt. Anderson”, während das weichere Material zwischen den Quartziten in tiefe Täler erodiert wurde. Die Berge fangen feuchte Luft vom Indischen Ozean kommend ab, was viel Regen verursacht. Perennierende Flüsse und beeindruckende Wasserfälle kann man dann in den Bergen beobachten.

Viele Pässe überqueren die Berge von denen jeder einzelne von speziellen Interesse ist. Viele dieser Routen wurden von Transportreitern angelegt, die im späten 19. Jahrhundert eine wichtige ökonomische Verbindung zwischen den Südafrikanern (Boers) und dem portugiesischen Hafen “Lowengo Marques” (Maputo) darstellten. Sehr bekannt als einer dieser Pioniere ist “ir Percy Fitzpatrick” und sein Hund Jack. Denkmäler dieses Heldenhundes kann man entlang vieler Strassen in dieser Region sehen.

 

 

 

Panorama Route

Die Strasse nördlich von Sabie Richtung Graskop zum “Blyde River Canyon” stellt die Panoramaroute dar. “Pinnacle Rock”, “Jock’s View”, “Gottes Fenster zur Welt” sind einige der populärsten Stops , wo man anhalten sollte. Diese Stops erlauben dem Besucher von steilen Klippen über das gesamte Flachland zu sehen. Weiter nördlich, kurz bevor “Bourke’s Luck Pothole”, liegen die Lissabon- Fälle und die Berlin- Fälle. Hier gibt es Wege und Brücken, die den Besucher zu Aussichtspunkten bringen, von denen man ein hervorragendes Beispiel der Flusserosion zu Gesicht bekommt. Weiter nördlich hat der “Blyde River” eine enge Schlucht in die Berge erodiert. Nach dem “Grand Canyon” in den U.S.A. und dem “Fish River Canyon” in Namibia ist der “Blyde River Canyon” der Dritte auf der Weltliste der Canyons. Der 30 Kilometer lange Canyon ist eines der beeindruckendsten Naturphänomene in Südafrika. Drei ähnlich geformte Bergspitzen dominieren den Canyon. “Mariepskop” ist der höchste Punkt des Drakensberg- Gebirgszuges in dieser Region. Die Strasse führt weiter durch eine zerklüftete Landschaft, wo Früchte, Gemüse udn Tabak in rötlicher Erde wachsen, bevor man nach “Pilgrim’s Rest” kommt.

 

Pilgrim’s Rest

1873 fand ein Abenteurer Gold in Pilgrim’s Flüsschen und entschied sich in Pilgrim’s Rest niederzulassen und sein Glück mit angeschwemmten Gold zu versuchen. Ein wilder Goldrausch setzte ein und schliesslich war eine kleine Goldmine erschlossen. 1971, fast 100 Jahre später, war die Mine erschöpft. Die Stadt wurde an die Regierung verkauft als ein fertiges historisches Städtchen. Gegenwärtig findet man Pilgrim’sREst als eineStadt aus der Jahrhundertwende mit Häusern, Shops, einer Bank und einem kleinen Museum und einem authentisch restaurierten “Royal Hotel”. Es ist eine der wenigen Städte in Südafrika, in der ein Stadtethos heute noch die Stadt erfüllt und das Leben immer noch sehr ausgeglichen ist.

Botshabelo Cultural Village – Middelburg

Einige Kilometer nördlich der kleinen Ortschaft Middelburg liegt das Museumsdorf Botshabelo. Es versucht, die Kultur der Ndebele zu bewahren, die zur großen Gruppe der Nguni Völker gehören. Man vermutet, daß sie zwischen dem 15. und dem 16. Jahrhundert aus der Natal-Region kamen und hier in teils friedlicher, teils konfliktreicher Koexistenz mit anderen Nguni Gruppen lebten. Nachdem sich im 18. Jahrhundert die Buren nördlich des Vaal-Flusses niedergelassen hatten, wurden viele Ndebele als Farmarbeiter verpflichtet. Ihr kulturelles Erbe geriet immer mehr in Vergessenheit. Nur die Gruppen im Süden bewahrten ihre traditionellen Zeremonien und gaben ihrer Identität durch eine besonders farbenprächtige Gestaltung ihrer Häuser Ausdruck. In den Wandmalereien werden Gegenstände abstrahiert, wie sie die Ndebele in der Begegnung mit der Kultur der Weißen kennengelernt hatten. So werden z.B. die geometrischen Formen der Rasierklinge oder Buchstaben des Alphabets nachempfunden. Genauso farbenprächtig wie die Wandmalereien sind die Kleidungs- und Schmuckstücke der Frauen, die auch dazu dienen, den Familienstatus anzuzeigen.

Kruger Nationalpark

Bevor der Ankunft von westlichen Männern im späten 19. Jahrhundert sah das Gebiet, das heute vom Nationalpark bedeckt ist, fast genauso aus wie es heute aussieht; gewaltig und unberührt. IM 19. Jahrhundert liessen sich Farmer nieder und weisse Jäger brachten ihre furchterregenden Gewehre, um den Herden zu Leibe zu rücken. Sie richteten grossen Schaden an Büffelherden und anderen Spezien an. Die Situation verschlechterte sich während des Anglo – Boer – Krieges. Die Engländer jagten, um ihre Vorräte aufzubessern und hungrige Schwarze suchten ihre Nahrung ebenfalls in der Umgebung. Im Mai 1926 wurde das riesige Territorium offiziell zum Nationalpark erklärt und wurrde nach Paul Krüger benannt, der die Triebkraft für die Schaffung von Sanktionen für Wildbestände darstellte.

Mit einer riesigen Fläche, vielen Tieren und wundersdchönen Aussichten ist der Krüger Nationalpark heute der Stolz Südafrikas. Mit fast 2000 Hektar Savannah und Busch ist der Krüger Nationalpark ein grosses Wildgebiet. Löwen, Elefanten, Büffel, Rhinozerus und zehntausende Antilopen wandern durch den Park. Leoparden sind anchts aktiv und Giraffen findet man an Arkazien stehend. Der Park zählt 137 Säugetierspezien, über 500 Vogelarten und mehr als 100 Reptilvarianten.

 

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