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KWA-ZULU NATAL |
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Kwa-Zulu
Natal
KwaZulu-Natal nennt sich die Gartenprovinz
Südafrikas. Die Landschaft lässt sich in drei Zonen
einteilen: flache Küstengebiete, hügelige Ebenen im Inland
sowie zwei Gebirgszonen: die Drakensberge im Westen und die
Limpopo Berge im Norden. Das Klima ist generell warm und
feucht, aber im höhergelegenen Inland kann es im Winter sehr
trocken und recht kalt werden. Im Küstenstreifen standen
früher tropische Wälder - heute wird hier häufig Zuckerrohr
angepflanzt. In diesem Klima gedeihen aber auch viele
tropische Früchte (Bananen, Mangos, Litschi, Ananas, Guaven,
usw.).
Die Sandstrände an der Nordküste (nördlich
von Durban) und an der Südküste (südlich von Durban) mit
ihrem warmen Wasser sind beliebte Ferienziele für viele In-
und Ausländer.
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DURBAN |
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Durban
Mit seinen weiten
weißen Stränden am Indischen Ozean ist Durban das südafrikanische
Urlaubsmekka. An 300 Tagen im Jahr scheint die Sonne. Er heute in diese
große, pulsierende Hafenstadt kommt, kann sich nicht vorstellen, daß hier
vor 150 Jahren nichts anderes war als Urwald mit Löwen und Elefanten. Die
Zulus nennen die Stadt noch immer Ethekwini – die ruhige Lagune.
Ende des Jahres
1497 sah Vasco da Gama dieses paradiesische Land auf seinem Weg nach Asien
zum ersten Mal. Da es Weihnachten war, nannte er es Natal, die Geburt. Erst
1835 benannten die Siedler es um in Durban, nach Sir D'Ürban, damals
Gouverneur am Kap.
Die Stadt ist eine
faszinierende Mischung aus vielen Kulturen und Völkern. Die Hälfte der
Einwohner sind Nachfahren der von englischen Kolonialherren hierher
gebrachten indischen Arbeiter für die Zuckerrohrplantagen. Die indischen
Märkte, Moscheen und Geschäfte gehören zu den großen Attraktionen Durbans.
Der Hafen ist von
Umschlag und auch von der Fläche der größte des Landes. Hier wird mehr
Fracht umgeschlagen als in irgendeinem anderen Hafen des Kontinentes.
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BATTLEFIELDS |
ZULULAND |



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Zululand
Im späten 17. Jahrhundert wanderten
bantustämmige Nguni-Völker, die ursprünglich aus dem Gebiet
des heutigen Kongo stammen, nach Natal ein und verdrängten
die indigenen San. Sie lebten dort zunächst in lockeren
Stammesverbänden unter der eher nominellen Herrschaft eines
Oberhäuptlings. Wachsende Bevölkerung, intensivierte
Landwirtschaft und Konkurrenz im Handel mit den Europäern
führten Anfang des 18. Jahrhunderts zu zunehmender
Zentralisierung und Expansion der Stammesverbände. Besonders
erfolgreich waren hierbei zwei Verbände: Die Ndwandwe
nördlich des Umfolozi-Flusses und die Mthethwa südlich davon.
Die Zulu waren zunächst ein Unterstamm der
Mthethwa. Ihren Namen (amaZulu = Söhne der Sonne)
hatten sie ca. 100 Jahre zuvor von ihrem damaligen Häuptling
Zulu ka Ntombhela erhalten. Um 1781 umfassten die Zulu ca.
1.500 Mitglieder.
Isandlwana
Der britische Generalleutnant Lord
Chelmsford hatte Anfang Januar 1879 vom britischen Natal aus
mit etwa 5.000 regulären Truppen und 8.000 Hilfstruppen die
Grenze zum Zululand überschritten. Diese waren in drei
Abteilungen aus jeweils zwei Bataillonen organisiert, wobei
Chelmsford die mittlere kommandierte. Diese Abteilung schlug
nach der Überquerung des Grenzflusses ihr Lager bei
Isandhlwana auf. Ihnen entgegen hatte König Cetshwayo die
Hauptarmee der Zulus entsandt. Befehligt wurde diese von
Ntshingwayo Khoza.
Battle
of Rorke’s Drift
Die Schlacht um Rorke’s Drift fand am 22.
Januar 1879, während des Zulukrieges, in der gleichnamigen
schwedischen Missionsstation. 4.000 Zulu standen 139 Briten
gegenüber.
Am gleichen Tag (nach Isandlwana) wurde
die kleine Missionsstation Rorke’s Drift von 4.000
Zulu-Kriegern des uNdi-Korps angegriffen. Die Zulu wurden
geführt von Prinz Dabulamanzi kaMpande, dem Halbbruder des
Königs. Einige Zulu waren mit Gewehren ausgerüstet, aber
nicht sehr geübt im Umgang damit. Die Mehrheit war mit dem
großen Kriegsspeer (isijula) ausgerüstet. Darüber
hinaus trug der Zulukrieger einen großen Schild aus Kuhhaut
(isihlangu). Dessen Farbe gab Aufschluss über die
Zugehörigkeit zu einem Regiment. Die britische Besatzung der
Station bestand überwiegend aus Soldaten des 24. Regiment of
Foot (The South Wales Borderers) sowie einigen Kranken und
zählte 139 Mann. Sie wurden angeführt von den Oberleutnanten
Bromhead (24. Regiment) und Chard (Royal Engineers). Letzter
führte als Rangälterer das Kommando. Nach zehnstündigem
Kampf hatten die Zulu etwa 550 Mann verloren und zogen sich
zurück. Die britischen Verluste betrugen 17 Tote und 15
Verwundete.
Blood River
In der Schlacht am Blood River (afrikaans:
Bloedrivier) besiegten am 16. Dezember 1838 burische
Voortrekker unter Andries Pretorius die Streitmacht der Zulu
unter deren Heerführern Mhlela und Dambuza vernichtend.
Nachdem der Zulukönig Dingane im Februar
1838 zunächst den Voortrekkerführer Piet Retief und seine
Begleiter und kurz darauf weitere rund 400 Siedler hatte
ermorden lassen, schwebten die Buren in Natal in ständiger
Gefahr. Andries Pretorius, der erst im November 1838 zu
ihnen gestoßen war, sollte die Wende bringen. Zum
Generalkommandanten gewählt, führte er 464 Mann nebst
einigen Helfern und 64 Planwagen in einer Strafexpedition in
Richtung der Zuluhauptstadt uMgungundlovu im heutigen
KwaZulu-Natal.
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HLUHLUWE - IMFOLOZI PARK |
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Am Fuße der Berge
bietet der Naturschutzpark eine einmalige Kombination von Lansdchaften: Wald,
Steppe und Grasland. Hier leben schwarze und weiße Nashörner, Elefanten,
Büffel, Zebras, Löwen, Leoparden und viele andere Tiere.
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MAPOTULAND |
iSIMANGALISO NATIONAL PARK (Greater
St. Lucia National Park) |
Der iSimangaliso-Wetland-Park (bis Oktober
2007 Greater St. Lucia Wetland Park) liegt an der
Ostküste der südafrikanischen Provinz KwaZulu-Natal. Der
Eingang zum Park befindet sich nahe der Kleinstadt St.
Lucia.
Im Zentrum des Parks befindet sich der St.-Lucia-See,
nach dem der Park benannt wurde. Mit einer Länge von 50 Kilometern
und einer Breite von bis zu 15 Kilometern beträgt seine
Fläche 360 km² und ist damit größter See Südafrikas. In dem
200 Kilometer langen Küstenstreifen finden sich die
zweithöchsten bewaldeten Sanddünen der Welt.

Der Park umfasst die Feucht- und Küstengebiete von Mapelane im Süden bis
hinauf zur Sodwana-Bucht im Norden und besteht aus vielen kleinen
Schutzgebieten mit subtropischer bis tropischer Vegetation. Im Norden liegen
die Mkuze-Sümpfe, während sich im Westen trockene Dornensavannen befinden. |
In den Feuchtgebieten leben die größten
Krokodil- und Flusspferdbestände Südafrikas. In den Savannen
im Westen leben Meerkatzen, Nashörner, Büffel und Leoparden.
Zwischen den Seen und Sümpfen brüten Reiher, Pelikane und
Störche. Der Park verfügt über die höchste Dichte an
Amphibien, darunter viele geschützte Arten. Außerdem kann
man auf der Meeresseite Buckelwale sehen.

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DRAKENSBERGEN |
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Der Park zieht sich
ca. 200km entlang der westlichen Grenze der Provinz und erreicht Höhen bis
zu 3400m. DieserTeil der Drakensberg Bergkette zeigt seinen moosgrünen
Charakter im Sommer und seinen eisweissen Charakter im Winter. Es bedeckt 16
Reservate, die sich von Cathedral Peak im Norden bis nach Bushman’s Nek im
Süden erstrecken. Rauhe Berge, Wasserströme, Lavakuppen und Wasserfälle sind
nur einige der natürlichen Wunder im Drakensberg Park. Eine grosse
Verschiedenheit an Wildtieren ist auf den Plateaus und inden tiefen Tälern
des Parks zu beobachten.
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Royal Natal National Park
Der Royal Natal National Park wurde 1916
in den südafrikanischen Drakensbergen in der Provinz
KwaZulu-Natal gebildet. Er gehört zu den spektakulärsten
Natursehenswürdigkeiten in Afrika. Beeindruckend ist das
Amphitheater, eine mehrere Kilometer lange und etwa 1000
Meter hohe Felswand zwischen Sentinel (3165 m) und Eastern
Buttress (3047 m). Auf dem flachen Gipfelplateau stehen
einige Berge wie der Mont-aux-Sources (in Zulu: Phofung)
(3282 m), den 1836 die französischen Missionare T. Arbousset
und F. Daumas bestiegen und nach den Quellen von 3 größeren
Flüssen benannten.
Einer von diesen, der Tugela, stürzt in
den Tugelafällen in 5 Stufen 948 Meter in die Tiefe
(andere Angaben: knapp 3000 ft, 540 m). In kalten
Wintern friert er in den oberen Stufen und bildet
eindrucksvolle Eissäulen.
Der Royal-Natal-Nationalpark ist ideal
geeignet für Wanderungen mit einem Netz von klassifizierten
Wegen aller Schwierigkeitsgrade, dies reicht von dem "Kinderspiel"
der Besteigung des Mont-aux-Sources vom Plateau bis zur
jährlichen Mont-aux-Sources Challenge, wenn
Querfeldeinläufer zusammenkommen, um die 50 km in nicht
weniger als 5 Stunden hinter sich zu bringen.
Sani Pass
Der Sanipass, englisch Sani Pass,
ist eine bis zu 2.873 Meter hoch gelegene Passstraße in den
Drakensbergen zwischen dem Osten von Lesotho und Südafrika.
Er ist der höchste Pass in Südafrika. Die acht Kilometer
lange Strecke zwischen dem südafrikanischen Grenzposten und
der Passhöhe, an der sich die lesothische Station befindet,
ist Niemandsland
Die Passstraße führt auf der westlichen
Seite durch das Hochland der Drakensberge (auch
Maloti-Berge) von Lesotho. Auf der südafrikanischen
Seite windet sie sich in zahlreichen Serpentinen den
schroffen Abhang hinunter, bis das Tal des Mkhomazane River
erreicht wird.
Der Sanipass ist die drittsteilste
Passstraße der Welt. 1.330 Höhenmeter werden auf einer 6,5
Kilometer langen Teilstrecke überwunden. Die teils schlecht
präparierte Piste ist nur mit Geländewagen befahrbar. Auf
der Passhöhe befindet sich das höchstgelegene Pub Afrikas.
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